Micha Johan

@MichaJohan

Das Grauen ist überall… und überall gibt es „Gute“ und „Böse“ Das Foto spricht Bände. Das arme Tier ist ausgepowert, bis zur Erschöpfung geschunden, und das in einem Umfeld, in dem es nichts zu suchen hat. Es stammt aber nicht aus Asien, Afrika oder einer ländlichen Provinz. Dieses Pferd lebt mitten in New York, und täglich gehen tausende an ihm vorbei. Es kennt weder Gras noch Weide, es kennt nur Teer und Beton. Als junges Pferd kam es in die Stadt, die Rückreise führt über den Schlachthof. Einen anderen Weg gibt es nicht. Egal ob bei eisiger Kälte oder sengender Hitze, sein Leben lang marschiert es auf New Yorks Straßen - weil Kutschfahrten doch so romantisch sind. Nachts schläft es nicht im Stall. Man bringt es in ein Wohngebäude und fährt es mit dem Lift hoch. Die Box ist so klein, dass es sich nicht auf die Seite legen kann. New York ist teuer, und das Pferd nur ein Arbeitsgerät.

Tierquälerei ist nicht auf Länder, Völker oder Nationen beschränkt. Sie ist überall präsent, nimmt nur überall andere Gesichter an. Eines aber steht fest;: überall, wo sich mit Tieren Geld verdienen lässt, hat sie die Hand im Spiel.

Was läuft falsch mit der Spezies Mensch? Niemand kann behaupten, dass er nicht wisse, dass Tiere Schmerzen empfinden. Trotzdem wird an jeder Ecke gefoltert und getötet. Man hat den Eindruck, dass es immer schlimmer wird. Zumindest das ist nicht der Fall. Durch das Internet kommt nur immer mehr an die Öffentlichkeit. Es scheint, dass wir nicht nur Urängste sondern auch Urveranlagungen haben. Diese heißen Töten, Quälen, Erniedrigen und Vernichten. Der eine hat sie mehr im Griff, der andere weniger. Die ganz Schlimmen setzen sie sogar gezielt ein, um den Frust ab- und das Ego aufzubauen. Schaut man genau hin, dann findet sich das rund um den Globus.

Wie es scheint, kann man in jedem Land der Erde einen hohen Prozentsatz der Bevölkerung mehr oder weniger als psychisch krank bezeichnen. Sadisten, Psychopathen, Soziopathen, Narzissten und was es sonst noch alles gibt. Sie unterscheiden sich lediglich durch den Grad ihrer Erkrankung und durch die „Arbeitsweise“. Die wiederum hängt von gesellschaftlichen Status, den Standards und den Möglichkeiten im Umfeld ab. In der Stadt werden z.B. nur deshalb keine Kühe gequält, weil sie nicht vorhanden sind. Das ist aber auch der einzige Grund, warum es nicht passiert. Findet sich jedoch ein Schlachthof, dann sieht es gleich ganz anders aus.

Im Gegensatz zu ursprünglichen Regionen sind Industriestaaten sind so pervers, dass sie sogar die Tierquälerei organisieren. Tierversuche, Intensivhaltung, Schlachthöfe, betäubungsloses Kastrieren, die Folter wird gesetzlich geregelt. Die Justiz rechtfertigt das auch noch, weil - wie der Richter eines Landgerichts bei der Tiergesetzdebatte feststellte - die Würde des Tieres aufgrund der Gesetzeslage nicht eindeutig erkennbar ist. Aha, wegen der Gesetze ist sie nicht erkennbar. Könnte es vielleicht sein, dass Gesetze falsch sind? Oder wäre es sogar möglich, dass einige Juristen ganz einfach einen an der Waffel haben?

Auf jeden Fall sollten wir die ewigen gegenseitigen Unterstellungen sein lassen. Ob, China, Deutschland, Spanien, Christen, Muslime, Weiße, Schwarze, Gelbe, Männer, Frauen, Stadt oder Land, you name it, überall gibt es Tierquäler, und überall gibt es Menschen, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen.

Rock the Nature, denn - „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=690457714323963&set=a.302248139811591.63680.302101166492955&type=1&theater

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803 days ago

Das Grauen ist überall… und überall gibt es „Gute“ und „Böse“ Das Foto spricht Bände. Das arme Tier ist ausgepowert, bis zur Erschöpfung geschunden, und das in einem Umfeld, in dem es nichts zu suchen hat. Es stammt aber nicht aus Asien, Afrika oder einer ländlichen Provinz. Dieses Pferd lebt mitten in New York, und täglich gehen tausende an ihm vorbei. Es kennt weder Gras noch Weide, es kennt nur Teer und Beton. Als junges Pferd kam es in die Stadt, die Rückreise führt über den Schlachthof. Einen anderen Weg gibt es nicht. Egal ob bei eisiger Kälte oder sengender Hitze, sein Leben lang marschiert es auf New Yorks Straßen - weil Kutschfahrten doch so romantisch sind. Nachts schläft es nicht im Stall. Man bringt es in ein Wohngebäude und fährt es mit dem Lift hoch. Die Box ist so klein, dass es sich nicht auf die Seite legen kann. New York ist teuer, und das Pferd nur ein Arbeitsgerät.

Tierquälerei ist nicht auf Länder, Völker oder Nationen beschränkt. Sie ist überall präsent, nimmt nur überall andere Gesichter an. Eines aber steht fest;: überall, wo sich mit Tieren Geld verdienen lässt, hat sie die Hand im Spiel.

Was läuft falsch mit der Spezies Mensch? Niemand kann behaupten, dass er nicht wisse, dass Tiere Schmerzen empfinden. Trotzdem wird an jeder Ecke gefoltert und getötet. Man hat den Eindruck, dass es immer schlimmer wird. Zumindest das ist nicht der Fall. Durch das Internet kommt nur immer mehr an die Öffentlichkeit. Es scheint, dass wir nicht nur Urängste sondern auch Urveranlagungen haben. Diese heißen Töten, Quälen, Erniedrigen und Vernichten. Der eine hat sie mehr im Griff, der andere weniger. Die ganz Schlimmen setzen sie sogar gezielt ein, um den Frust ab- und das Ego aufzubauen. Schaut man genau hin, dann findet sich das rund um den Globus.

Wie es scheint, kann man in jedem Land der Erde einen hohen Prozentsatz der Bevölkerung mehr oder weniger als psychisch krank bezeichnen. Sadisten, Psychopathen, Soziopathen, Narzissten und was es sonst noch alles gibt. Sie unterscheiden sich lediglich durch den Grad ihrer Erkrankung und durch die „Arbeitsweise“. Die wiederum hängt von gesellschaftlichen Status, den Standards und den Möglichkeiten im Umfeld ab. In der Stadt werden z.B. nur deshalb keine Kühe gequält, weil sie nicht vorhanden sind. Das ist aber auch der einzige Grund, warum es nicht passiert. Findet sich jedoch ein Schlachthof, dann sieht es gleich ganz anders aus.

Im Gegensatz zu ursprünglichen Regionen sind Industriestaaten sind so pervers, dass sie sogar die Tierquälerei organisieren. Tierversuche, Intensivhaltung, Schlachthöfe, betäubungsloses Kastrieren, die Folter wird gesetzlich geregelt. Die Justiz rechtfertigt das auch noch, weil - wie der Richter eines Landgerichts bei der Tiergesetzdebatte feststellte - die Würde des Tieres aufgrund der Gesetzeslage nicht eindeutig erkennbar ist. Aha, wegen der Gesetze ist sie nicht erkennbar. Könnte es vielleicht sein, dass Gesetze falsch sind? Oder wäre es sogar möglich, dass einige Juristen ganz einfach einen an der Waffel haben?

Auf jeden Fall sollten wir die ewigen gegenseitigen Unterstellungen sein lassen. Ob, China, Deutschland, Spanien, Christen, Muslime, Weiße, Schwarze, Gelbe, Männer, Frauen, Stadt oder Land, you name it, überall gibt es Tierquäler, und überall gibt es Menschen, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen.

Rock the Nature, denn - „Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“

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