Micha Johan

@MichaJohan

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Pitesti, #Rumänien – Umweltpreis für das Abschlachten von Hunden!!! NICHT mit uns!!!!

Die Stadt Pitesti geht gegen Strassenhunde mit äusserster Brutalität vor und bewirbt sich nun für den Umweltpreis EU Green City. Der Preis wird für den vorbildlichen Umgang mit der Natur vergeben und als Vorbild für andere europäische Städte.

Piteşti gehört zu einer von 12 Städten, die sich um den Umweltpreis EU Green City bewerben. Ein Preis, der eng verbunden ist mit dem Schutz der Natur und einer Vorbildrolle für anderen europäische Städte.

Wie diese Vorbildrolle im Umgang mit der Natur und ethischen Grundsätzen zusammenpasst, fragen sich derzeit nicht nur Tierschützer.

Auf den Straßen Pitestis machen Hundefänger Jagd auf die Straßenhunde und gehen dabei mit äußerster Brutalität vor. Und obwohl die jetztige Gesetzesgebung das Einfangen und Töten der Straßenhunde durch Kohlendioxiden, Kohlenoxiden, Kaliumchloriden, Stickstoff, Stromschlägen/ Elektroschock, Bolzenschüssen „euthanasiert“ erlaubt, steht es den Gemeinden frei, ob sie das Tötungsgesetzt umsetzen oder nicht.

Während einige Städte bereits die Zusammenarbeit mit den Tierschützern signalisiert haben, ist Pitestis Bürgermeister entschlossen, die Straßen “frei”zu räumen.

Pitesti erhält bereits seit Jahren umfangreiche EU-Gelder für ein ambitioniertes Städteprojekt. Unter dem Deckmantel der urbanen Entwicklung soll die Stadt moderner, sicher und sauberer werden. Wie sich die jetzt begonnenen “Säuerbungsaktionen” allerdings mit dem Titel Green Capital vertragen, ist mehr als fraglich.

Die Reputation des Awards könnte, so Tierschützer und Journalisten, die nun die Frage an dem Umweltkommissar Potočnik richteten, schweren Schaden nehmen, wenn Pitesti seine Kandidatur nicht zurückzieht oder die Hetzjagd stoppt.

Pitesti hat ein düsteres Kapitel in seiner Historie. Offensichtlich hat die Gewalt und Brutalität aus dieser Zeit überdauert und sind bis heute in der Gesellschaft präsent. Heute bezeichnet sich Pristini als Stadt der Tulpen.

Unter der Herrschaft von Gheorghe Gheorghiu-Dej wurden von 1949–1951 Gefangene durch den Geheimdienst Securitate gezwungen, andere Gefangene zu foltern und zu töten, um sie zu Kommunisten umzuerziehen. Dies wurde als „Pitești-Experiment“ bekannt.

Die durch den rumänischen Geheimdienst initiierte Umerziehungsmaßnahme, sollte politische Gefangene zu überzeugten und linientreuen Kommunisten umformen. Als Mittel in diesem Experiment wurden Folter und Erniedrigung eingesetzt, mit dem Ziel die Persönlichkeit der Gefangenen zu zerstören.

Die Häftlinge wurden dazu gezwungen diese Maßnahmen an anderen Mithäftlingen auszuüben. Zu Beginn waren die Betroffenen Studenten, später auch andere Häftlinge.

Das Ziel dieser Foltermethoden zur “Umerziehung” war, einen „neuen Menschen“ zu schaffen. Dieser sollte entweder ein überzeugter Kommunist sein oder ein willenloses Werkzeug der Kommunistischen Partei.

http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/aktuelles/pitesti-rumanien-umweltpreis-fur-das-abschlachten-von-hunden/

https://www.facebook.com/photo.php?v=615691621851344

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271 days ago

Pitesti, #Rumänien – Umweltpreis für das Abschlachten von Hunden!!! NICHT mit uns!!!!

Die Stadt Pitesti geht gegen Strassenhunde mit äusserster Brutalität vor und bewirbt sich nun für den Umweltpreis EU Green City. Der Preis wird für den vorbildlichen Umgang mit der Natur vergeben und als Vorbild für andere europäische Städte.

Piteşti gehört zu einer von 12 Städten, die sich um den Umweltpreis EU Green City bewerben. Ein Preis, der eng verbunden ist mit dem Schutz der Natur und einer Vorbildrolle für anderen europäische Städte.

Wie diese Vorbildrolle im Umgang mit der Natur und ethischen Grundsätzen zusammenpasst, fragen sich derzeit nicht nur Tierschützer.

Auf den Straßen Pitestis machen Hundefänger Jagd auf die Straßenhunde und gehen dabei mit äußerster Brutalität vor. Und obwohl die jetztige Gesetzesgebung das Einfangen und Töten der Straßenhunde durch Kohlendioxiden, Kohlenoxiden, Kaliumchloriden, Stickstoff, Stromschlägen/ Elektroschock, Bolzenschüssen „euthanasiert“ erlaubt, steht es den Gemeinden frei, ob sie das Tötungsgesetzt umsetzen oder nicht.

Während einige Städte bereits die Zusammenarbeit mit den Tierschützern signalisiert haben, ist Pitestis Bürgermeister entschlossen, die Straßen “frei”zu räumen.

Pitesti erhält bereits seit Jahren umfangreiche EU-Gelder für ein ambitioniertes Städteprojekt. Unter dem Deckmantel der urbanen Entwicklung soll die Stadt moderner, sicher und sauberer werden. Wie sich die jetzt begonnenen “Säuerbungsaktionen” allerdings mit dem Titel Green Capital vertragen, ist mehr als fraglich.

Die Reputation des Awards könnte, so Tierschützer und Journalisten, die nun die Frage an dem Umweltkommissar Potočnik richteten, schweren Schaden nehmen, wenn Pitesti seine Kandidatur nicht zurückzieht oder die Hetzjagd stoppt.

Pitesti hat ein düsteres Kapitel in seiner Historie. Offensichtlich hat die Gewalt und Brutalität aus dieser Zeit überdauert und sind bis heute in der Gesellschaft präsent. Heute bezeichnet sich Pristini als Stadt der Tulpen.

Unter der Herrschaft von Gheorghe Gheorghiu-Dej wurden von 1949–1951 Gefangene durch den Geheimdienst Securitate gezwungen, andere Gefangene zu foltern und zu töten, um sie zu Kommunisten umzuerziehen. Dies wurde als „Pitești-Experiment“ bekannt.

Die durch den rumänischen Geheimdienst initiierte Umerziehungsmaßnahme, sollte politische Gefangene zu überzeugten und linientreuen Kommunisten umformen. Als Mittel in diesem Experiment wurden Folter und Erniedrigung eingesetzt, mit dem Ziel die Persönlichkeit der Gefangenen zu zerstören.

Die Häftlinge wurden dazu gezwungen diese Maßnahmen an anderen Mithäftlingen auszuüben. Zu Beginn waren die Betroffenen Studenten, später auch andere Häftlinge.

Das Ziel dieser Foltermethoden zur “Umerziehung” war, einen „neuen Menschen“ zu schaffen. Dieser sollte entweder ein überzeugter Kommunist sein oder ein willenloses Werkzeug der Kommunistischen Partei.

http://www.houndsandpeople.com/de/magazin/aktuelles/pitesti-rumanien-umweltpreis-fur-das-abschlachten-von-hunden/

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