Micha Johan

@MichaJohan

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Tötungsgesetz #Rumänien !! Herr Basescu, wie gut kennen Sie Puppy Vet?
Es geht nicht darum das Töten zu beginnen.
Es geht darum, dass schon die ganze Zeit getötet wurde und der Boden zu heiß wurde.

Europa brodelt, Rumänien kocht. Eigentlich liegt alles völlig offen auf dem Tisch, aber anscheinend will das niemand sehen. Angelpunkt ist die wohl berüchtigtste Hundefänger Firma Rumäniens.

SC Puppy VET SRL, gegründet 1986
str. Varful cu Dor, nr. 5
Constanta 900725

Es ist genau jene Firma, die mit ihren weißen Kleintransportern immer dann in die Schlagzeilen gerät, wenn qualvolle Hundetransporte auffliegen. Im Auftrag der Kommunen fangen die Doghunter die Hunde ein und karren sie – angeblich - über hunderte von Kilometer nach Constanta. Bezahlt wird Puppy Vet für das Einfangen und die Unterbringung der Tiere. Bei 250 Euro Kopfprämie ein äußerst lukratives Geschäft. Vor allem dann, wenn man nicht lange fackelt und die Tiere gleich ins Jenseits befördert. Puppy Vet betreibt dieses morbide Geschäft in ganz Rumänien. RTN hat also nachgebohrt.

Die Zahlen, die RTN recherchieren konnte, sind aus 2012 und somit absolut aktuell. 2012 durften Hunde ohne zwingenden Grund nicht getötet werden. Das heißt, dass die Hunde, für die von den Kommunen Geld geflossen ist, eigentlich im Puppy Vet Tierheim zu finden sein müssten. Alternativ könnten Adoptionen stattgefunden haben. Bei der riesigen Menge dürfen wir das wohl ausschließen. Das ARD Video zeigt deutlich, was mit den Hunden gemacht wurde.

Wie bereits erwähnt, Puppy Vet ist in ganz Rumänien tätig. Allein der mit der Stadt Constanta abgeschlossene Hunde-Entsorgungs-Vertrag belief sich im Jahr 2012 auf 989.314 EUR (=4 388 400 neue rumänische Lei). Bei einem Kopfgeld von 250 Euro pro Hund, müssten also nur aus 2012 und nur aus Constanta rund 4.000 Hunde auf dem Puppy Vet Gelände zu finden sein. Völlig absurd wird es, wenn wir das landesweit hochrechnen. Es wären zehntausende, die in irgendwelchen Heimen leben müssten.

Und genau deshalb kommen wir dem wahren Grund des übereilten Tötungsgesetzes auf die Spur. Bisher sind wir von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen. Es geht nicht darum, mit den Tötungen zu beginnen. Die Tötungen finden seit Jahren schon heimlich in ungeahntem Ausmaß statt. Bis jetzt bestand die Gefahr, dass es irgendwann auffliegen würde. Es geht also darum, dass man die alten Tötungen vertuscht, neue legalisiert und / oder die Stückzahlen sogar erhöht, damit man noch mehr Geld einnehmen kann. Vermutlich war diese „Legalisierung“ schon seit langer Zeit geplant. Als im September der Ärger mit dem Goldabbau und der schreckliche Tod des kleinen Ionut kam, wollte man die Gunst der Stunde nutzen. Genau das war übereilt. Basescu kündigte die Tötungen an und die Fehler begannen. Die eiligst präsentierten 6 Straßenhunde, die es laut DNA gar nicht sein konnten, die widersprüchlichen Aussagen der Großmutter, das Überwachungsvideo im Park, der viel zu weite Weg des kleinen Ionut, zur abgeschotteten Parzelle etc., etc. Hätten Basescu und Schergen das Gesetz ganz normal wie alle anderen in Angriff genommen, dann wäre es niemals zu diesem Aufstand gekommen.

Zurück zu Puppy Vet. Sieht man sich die Geschäftszahlen der Firma Puppy Vet an, stößt man auf etwas Erstaunliches. Puppy Vet erzielte im Geschäftsjahr 2012 offiziell einen Gesamtumsatz von gerade einmal EUR 273.784 (= 1.214.540 Lei). Es fehlen bei dieser Zahl schon einmal rund 700.000 Euro von den Constanta Zahlungen. Der Puppy Vet Jahresgewinn 2012 beträgt lächerliche 3.082 Euro (=13.672 Lei). Das ist eine Umsatzrendite von 1%. Davon könnte so ein Unternehmen gar nicht leben. Die Frage lautet: „Wo sind die fehlenden 700.000 Euro aus Constanta und vor allem, wo sind die landesweiten Einnahmen? Könnte es sein, dass Puppy Vet einer der großen Drahtzieher im Millionenbetrug mit den Tierschutzgeldern ist?

Im verlinkten Video hat die ARD bereits 2012 auf die dubiose Firma hingewiesen. Lassen wir uns überraschen, es kommt bestimmt noch viel mehr ans Tageslicht.

via Rock the Nature

Hier geht’s zum Video von ARD Weltspiegel

http://www.ardmediathek.de/das-erste/weltspiegel/rumaenien-schmutziges-geschaeft-mit-hundemord?documentId=14020448&fb_source=message

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=591656720870730&set=a.302248139811591.63680.302101166492955&type=1&permPage=1

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191 days ago

Tötungsgesetz #Rumänien !! Herr Basescu, wie gut kennen Sie Puppy Vet?
Es geht nicht darum das Töten zu beginnen.
Es geht darum, dass schon die ganze Zeit getötet wurde und der Boden zu heiß wurde.

Europa brodelt, Rumänien kocht. Eigentlich liegt alles völlig offen auf dem Tisch, aber anscheinend will das niemand sehen. Angelpunkt ist die wohl berüchtigtste Hundefänger Firma Rumäniens.

SC Puppy VET SRL, gegründet 1986
str. Varful cu Dor, nr. 5
Constanta 900725

Es ist genau jene Firma, die mit ihren weißen Kleintransportern immer dann in die Schlagzeilen gerät, wenn qualvolle Hundetransporte auffliegen. Im Auftrag der Kommunen fangen die Doghunter die Hunde ein und karren sie – angeblich - über hunderte von Kilometer nach Constanta. Bezahlt wird Puppy Vet für das Einfangen und die Unterbringung der Tiere. Bei 250 Euro Kopfprämie ein äußerst lukratives Geschäft. Vor allem dann, wenn man nicht lange fackelt und die Tiere gleich ins Jenseits befördert. Puppy Vet betreibt dieses morbide Geschäft in ganz Rumänien. RTN hat also nachgebohrt.

Die Zahlen, die RTN recherchieren konnte, sind aus 2012 und somit absolut aktuell. 2012 durften Hunde ohne zwingenden Grund nicht getötet werden. Das heißt, dass die Hunde, für die von den Kommunen Geld geflossen ist, eigentlich im Puppy Vet Tierheim zu finden sein müssten. Alternativ könnten Adoptionen stattgefunden haben. Bei der riesigen Menge dürfen wir das wohl ausschließen. Das ARD Video zeigt deutlich, was mit den Hunden gemacht wurde.

Wie bereits erwähnt, Puppy Vet ist in ganz Rumänien tätig. Allein der mit der Stadt Constanta abgeschlossene Hunde-Entsorgungs-Vertrag belief sich im Jahr 2012 auf 989.314 EUR (=4 388 400 neue rumänische Lei). Bei einem Kopfgeld von 250 Euro pro Hund, müssten also nur aus 2012 und nur aus Constanta rund 4.000 Hunde auf dem Puppy Vet Gelände zu finden sein. Völlig absurd wird es, wenn wir das landesweit hochrechnen. Es wären zehntausende, die in irgendwelchen Heimen leben müssten.

Und genau deshalb kommen wir dem wahren Grund des übereilten Tötungsgesetzes auf die Spur. Bisher sind wir von völlig falschen Voraussetzungen ausgegangen. Es geht nicht darum, mit den Tötungen zu beginnen. Die Tötungen finden seit Jahren schon heimlich in ungeahntem Ausmaß statt. Bis jetzt bestand die Gefahr, dass es irgendwann auffliegen würde. Es geht also darum, dass man die alten Tötungen vertuscht, neue legalisiert und / oder die Stückzahlen sogar erhöht, damit man noch mehr Geld einnehmen kann. Vermutlich war diese „Legalisierung“ schon seit langer Zeit geplant. Als im September der Ärger mit dem Goldabbau und der schreckliche Tod des kleinen Ionut kam, wollte man die Gunst der Stunde nutzen. Genau das war übereilt. Basescu kündigte die Tötungen an und die Fehler begannen. Die eiligst präsentierten 6 Straßenhunde, die es laut DNA gar nicht sein konnten, die widersprüchlichen Aussagen der Großmutter, das Überwachungsvideo im Park, der viel zu weite Weg des kleinen Ionut, zur abgeschotteten Parzelle etc., etc. Hätten Basescu und Schergen das Gesetz ganz normal wie alle anderen in Angriff genommen, dann wäre es niemals zu diesem Aufstand gekommen.

Zurück zu Puppy Vet. Sieht man sich die Geschäftszahlen der Firma Puppy Vet an, stößt man auf etwas Erstaunliches. Puppy Vet erzielte im Geschäftsjahr 2012 offiziell einen Gesamtumsatz von gerade einmal EUR 273.784 (= 1.214.540 Lei). Es fehlen bei dieser Zahl schon einmal rund 700.000 Euro von den Constanta Zahlungen. Der Puppy Vet Jahresgewinn 2012 beträgt lächerliche 3.082 Euro (=13.672 Lei). Das ist eine Umsatzrendite von 1%. Davon könnte so ein Unternehmen gar nicht leben. Die Frage lautet: „Wo sind die fehlenden 700.000 Euro aus Constanta und vor allem, wo sind die landesweiten Einnahmen? Könnte es sein, dass Puppy Vet einer der großen Drahtzieher im Millionenbetrug mit den Tierschutzgeldern ist?

Im verlinkten Video hat die ARD bereits 2012 auf die dubiose Firma hingewiesen. Lassen wir uns überraschen, es kommt bestimmt noch viel mehr ans Tageslicht.

via Rock the Nature

Hier geht’s zum Video von ARD Weltspiegel

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